Stand: 27. September 2026. PAMA AI bündelt Skript, Szenen, Figuren, Schauplätze, Storyboard-Bilder, animierte Clips und Ton in einem Projekt. Der wichtigste Unterschied zu einem einfachen Bildgenerator: Einzelne Einstellungen lassen sich überarbeiten, ohne den Zusammenhang der Geschichte neu aufzubauen.
Unser Fazit: Für mehrteilige Comics, animierte Storyboards oder kurze visuelle Geschichten mit wiederkehrenden Figuren lohnt sich ein Test. Wer nur schnell einen einzelnen Videoclip braucht, findet den Produktionsablauf möglicherweise zu aufwendig. Die Gesamtkosten hängen von Modellen, Einstellungen und Korrekturen ab.
Methode und Offenlegung: Tool.Video veröffentlicht diesen Beitrag und bietet selbst KI-Videotools an. Wir haben am 27. September 2026 die öffentliche PAMA-Website und ein angemeldetes Studio-Konto geprüft. Der erste Screenshot stammt von diesem Tag. Die beiden anderen zeigen echte Produkttests aus August 2026; die Oberfläche wurde inzwischen verändert. Wir haben für diesen Beitrag keinen neuen kostenpflichtigen Film vollständig erzeugt und nennen deshalb keine ungemessenen Erfolgsquoten, Renderzeiten oder Qualitätswerte.
Was ist PAMA AI?
PAMA AI bezeichnet sich als KI-Comic-Generator. Aus einer Idee oder einem Skript entstehen bearbeitbare Szenen; anschließend werden Bilder und Bewegung erzeugt, während Informationen zu Figuren und Orten im Projekt bleiben. Die aktuelle Startseite bietet AI Comic, AI Video und AI Live. Im Studio waren Bereiche für Sequenzen, Bilder, Videos, Stile, Figuren, Orte, Galerie und Modelle sichtbar.
Öffentliche Seite vom 27. September 2026. Zu sehen ist der Einstieg, kein generiertes Ergebnis. Zum Vergrößern anklicken.
Vom Skript zum einzelnen Bild
Laut PAMA erkennt die erste Skriptanalyse Figuren, wiederkehrende Orte, Handlungsschritte, Dialoge, Kameraführung und ungefähre Dauer. Diesen Entwurf sollte man prüfen, bevor Credits für mehrere Bilder ausgegeben werden.
Danach kann jede Szene einzeln bearbeitet werden: Handlung und Bild-Prompt anpassen, ein Bild erzeugen oder erneut versuchen und erst das ausgewählte Motiv animieren. Beim Besuch zeigte Studio eine individuelle Produktionsvariante, Generierungseinstellungen und Stiloptionen. Ohne gültiges Skript war die Schaltfläche Generate deaktiviert.
Echter Screenshot eines Testprojekts aus August 2026. Das heutige Studio kann anders aussehen. Zum Vergrößern anklicken.
Der Test zeigt den Kern des Produkts: Das Bild steht neben seiner Bedeutung für die Geschichte und den passenden Generierungsschritten. Ein weiterer Test-Screenshot zeigt eine Szenenliste, Vorschau und getrennte Felder für Bild-, Negativ- und Bewegungs-Prompts.
Echte Testoberfläche aus August 2026. Sie dokumentiert die Bearbeitung pro Einstellung, nicht das exakte heutige Layout.
Stärken und Einschränkungen
Die größte Stärke ist die Projektstruktur für konsistente Figuren und Orte. Wiederverwendbare Angaben zu Aussehen, Kleidung und Schauplätzen geben mehreren Szenen dieselbe Grundlage. Prompts bleiben sichtbar und einzelne Einstellungen können wiederholt werden. Wir haben nicht gemessen, wie zuverlässig jedes verfügbare Bildmodell diese Angaben einhält. Die Struktur ist hilfreich, aber keine Garantie für identische Gesichter.
Sinnvoll ist auch, zuerst ein Storyboard-Bild zu prüfen und erst danach Credits für Bewegung auszugeben. Zusammensetzung und Figur lassen sich so korrigieren. Für eigenständige Clips gibt es im Studio zusätzlich AI Video.
Der Aufwand ist die Kehrseite: Analyse, Referenzen, Bilder und Bewegungen müssen kontrolliert werden. Ein guter Entwurf garantiert keinen fertigen Film beim ersten Versuch. Ein kurzes Projekt mit zwei Szenen ist der bessere Einstieg.
Preise im September 2026
Am 27. September 2026 zeigte die PAMA-Preisseite für jeweils eine Monatseinheit: Starter 29 US-Dollar und 5.800 Credits, Pro 59 US-Dollar und 12.980 Credits, Studio 199 US-Dollar und 47.760 Credits, Enterprise 999 US-Dollar und 279.720 Credits. Außerdem wurden einmalig bezahlte Jahrespakete zum halben Preis von zwölf Monatszahlungen ohne automatische Verlängerung angeboten. Laut Seite verfallen Credits nicht.
Das ist kein Festpreis pro Film. Generierungskosten variieren je nach Modell und Einstellung; Korrekturen benötigen weiteres Budget. Eine Aktion für den ersten Film war sichtbar, ließ sich im geprüften Konto aber nicht auswählen. Wir bezeichnen sie daher nicht als allgemein verfügbaren Gratis-Test. Aktuelle Preise vor dem Kauf prüfen.
PAMA AI oder Tool.Video?
Tool.Video ist Herausgeber dieses Vergleichs; dieser wirtschaftliche Bezug sollte bei der Bewertung berücksichtigt werden. PAMA eignet sich vor allem für Geschichten mit mehreren Szenen, Figuren und Orten. Der KI-Videogenerator von Tool.Video ist ein Einstieg für einen direkten Clip; Bild- und Musiktools sind separat verfügbar. Einen kontrollierten Vergleich mit gleichem Prompt und Budget haben wir nicht durchgeführt.
Fazit: Als Studio für KI-Comics und animierte Storyboards ist PAMA interessant, wenn jede Szene gezielt gestaltet werden soll. Eine kurze Sequenz zeigt am besten, ob Konsistenz, Bedienung und Credit-Verbrauch für das eigene Projekt passen.
Quellen: PAMA-Website, Preise, Studio und die datierten Screenshots in diesem Beitrag.



